Unweit von Vilnius befindet sich die Insel Trakai. Hier gibt es eine berühmte Wasserburg, die sehr gut erhalten ist. Aber das noch sehenswertere hängt mit den Bewohner zusammen: Der Kurfürst siedelte die Karäer von der Krim hier an als Burgwache. Ihre Siedlungshäuser haben die Besonderheit, dass sie mit dem Giebel zur Straße stehen und jeweils 3 Fenster haben, eins für Gott, eins für den Kurfürsten und eins für die Familie. Auch ein Gebetshaus, die Kenesa findet sich hier noch. Sehr schön zum Ansehen dieses kleine Örtchen. Wir essen auch ganz traditionell Kibinai, das sind gefüllte Teigtaschen der Karäer. Lecker. Das Wetter ist eher herbstlich neblig trüb und kühl.
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